SUP-Board kaufen: Ratgeber und Tipps für Einsteiger

Paddler on a Havspaddeln stand up paddleboard on calm water

Stand Up Paddling – kurz SUP – ist in den letzten Jahren weltweit enorm beliebt geworden und gehört zu den am schnellsten wachsenden Wassersportarten. Der Grund? SUP hat für jeden etwas. Es trainiert hervorragend die Rumpfmuskulatur, stärkt den ganzen Körper und verbessert Ausdauer und vor allem das Gleichgewicht. Es macht riesigen Spaß, und du kannst es überall machen, wo es Wasser gibt – mit der richtigen Ausrüstung. So triffst du die richtige Wahl.

Du willst gleich die Boards sehen? Stöbere in all unseren SUP-Boards.

1. Wo und wie willst du paddeln?

Überlege zuerst, auf welchem Wasser du paddeln willst und wofür das Board gedacht ist. Ruhige Seen oder die Küste mit mehr Wellen? Vor allem Training oder ein Spaßboard für die ganze Familie?

  • Allround-Board – passt für die meisten, vom Familienspaß bis zum SUP-Yoga. Es ist etwas breiter und stabiler. Beispiel: das Havspaddeln Oden 10'8" SUP-Paket.
  • Touring-Board – für alle, die mehr Tempo wollen und vor allem fürs Training oder längere Strecken paddeln. Es ist schmaler und etwas länger, mit spitzerer Nase, die das Wasser besser schneidet. Beispiel: das Havspaddeln Oden 12'6" SUP-Paket.

Aufblasbares Allround-SUP Havspaddeln Oden 10'8

2. Aufblasbar oder Hardboard?

Ein aufblasbares SUP braucht wenig Platz und kommt überallhin mit – auch ins Ausland. Alles, was du brauchst, passt in den Rucksack, der im Paket enthalten ist. Ein Hardboard-SUP aus Glasfaser muss nicht aufgepumpt werden, du bist also schneller auf dem Wasser. Es ist meist schneller und gleitet ruhiger, ist aber empfindlicher und braucht mehr Stauraum – eine gute Wahl, wenn du nah am Wasser wohnst und das Board an einem festen Platz lagerst.

3. Die richtige Ausrüstung

Die vier wichtigsten Zubehörteile sind:

  • Paddel – siehe unten.
  • Finne – hält das Board auf Kurs.
  • Leash – hält das Board in deiner Nähe, wenn du ins Wasser fällst.
  • Schwimmweste – immer.

Ein komplettes aufblasbares SUP-Paket enthält alles außer der Schwimmweste, verpackt in einem robusten Rucksack. Bei einem Hardboard ist meist nur die Finne dabei, den Rest kaufst du separat. Sieh dir alle SUP-Zubehörteile an.

Aufgerollte SUP-Leash

4. Welches Paddel?

Das hängt davon ab, wie viel und wie du paddeln willst. Ein SUP-Paddel aus Aluminium funktioniert prima. Nutzt du das Board eher fürs Training, ist ein Glasfaser- oder Carbon-SUP-Paddel leichter, schneller und macht mehr Spaß. Willst du auch im Sitzen paddeln? Ein Hybridpaddel funktioniert als SUP- und Kajakpaddel, kombiniert mit einem SUP-Sitz.

Neu beim SUP? So stehst du auf

Als Einsteiger wählst du am besten ein Allround-Board – es ist breiter und stabiler. Am Anfang kann es trotzdem schwierig sein, das Gleichgewicht zu finden, aber in der richtigen Reihenfolge klappt es leichter:

  1. Befestige die Leash am Knöchel.
  2. Leg das Paddel quer über das Board und knie dich direkt hinter die Mitte, ein Knie auf jeder Seite des Tragegriffs.
  3. Finde auf den Knien dein Gleichgewicht und steh dann langsam auf, einen Fuß nach dem anderen. Schau zum Horizont, nicht auf deine Füße.
  4. Steh mit geradem Rücken und leicht gebeugten Knien. Halte den Paddelgriff oben mit einer Hand und den Schaft mit der anderen.
  5. Das Paddelblatt zeigt nach vorn, von dir weg – nicht zu dir hin, wie es sich vielleicht natürlich anfühlt.
  6. Mach lange, ruhige Züge und halte das ganze Blatt bei jedem Zug so lange wie möglich unter Wasser.

Fast jeder kann SUP lernen. Wenn du weiterkommen willst, probier SUP-Yoga oder längere Touren. Und wenn du Fragen hast, welches Board zu dir passt, kontaktiere uns – wir helfen gern.

Wusstest du? Jedes Jahr finden nationale Meisterschaften und Weltmeisterschaften im SUP statt.