5 Gründe, warum Kajakfahren gut für Ihre Gesundheit ist
1. Ihre Gene sind für körperliche Aktivität geschaffen.
Wir alle wissen, wie wichtig regelmäßige körperliche Aktivität ist. Unsere Gene sind darauf ausgelegt, Zeit in der Natur zu verbringen und auf vielfältige Weise von ihr zu profitieren: Angeln, Jagen, Beeren sammeln, Brennstoff sammeln und vieles mehr. Wir müssen uns nicht unbedingt durch anstrengende Trainingseinheiten verausgaben, es sei denn, wir stehen im Wettkampf. Sich in Ruhe und mit Bedacht Zeit in der Natur zu nehmen, bietet uns die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen (wenn wir in der Gruppe unterwegs sind), frische Luft zu schnappen und Stress abzubauen, die Natur kennenzulernen und neue Orte zu entdecken. Ganz nebenbei verbessern wir unsere Fitness, werden zufriedener und leben hoffentlich länger und glücklicher. (1)(3)
2. Sie erleben die Natur vom Wasser aus.
Das Leben im Freien wird von vielen als zentraler Bestandteil unserer kulturellen Tradition und nationalen Identität wahrgenommen. Unser einzigartiges Recht auf öffentlichen Zugang ermöglicht es uns, verantwortungsvoll in unseren Schärengebieten, auf Seen und Wasserwegen zu paddeln. Viele Schweden haben die Natur- und Kulturlandschaft, selbst in ihrer unmittelbaren Umgebung, noch nie vom Wasser aus erlebt. Die Vogelwelt und das sanfte Licht der hellen Sommernächte, das sich über stilles Wasser legt, werden zu eindrucksvollen und unvergesslichen Erlebnissen. Historische Orte wurden oft so geschaffen, dass man sie vom Wasser aus erleben kann. (1)(2)(4)(5)
3. Beim Paddeln senken Sie Ihren Stresspegel.
Kajakfahren ohne Wettkampfdruck ist eine hervorragende Möglichkeit, das Wohlbefinden zu steigern und letztendlich Kreativität und mentale Stabilität zu fördern. Nach anfänglichen Sicherheitsübungen können Sie in Ihrem eigenen Tempo Ruhe und Entspannung finden. Allein die Anwesenheit auf dem Wasser schenkt Ihnen oft eine ruhigere und bereicherndere Lebenserfahrung. Paddeln vereint körperliche Herausforderung mit innerer Ruhe. Das Leben in der Natur bietet Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung, bei denen Sie sowohl körperlich als auch geistig gefordert werden und jeder teilnehmen kann, ohne dass es sich unbedingt wie körperliche Anstrengung anfühlt. (1)(3)(6)
4. Sie werden fitter.
Beim Kajakfahren stärkst du deinen Körper. Du trainierst große Muskelgruppen und verbesserst deine Fitness und Kraft. Nicht nur Arme und Schultern, sondern auch Rücken- und Bauchmuskulatur werden beansprucht. Damit die Paddelschläge Wirkung zeigen und das Kajak vorwärts bewegen, musst du dich auch mit den Beinen abstützen, wodurch Gesäß- und Beinmuskulatur aktiviert werden. Und denk daran: Du bestimmst selbst, wie viel Kraft du einsetzt. Setz dich nicht unter Druck, wenn du nicht willst oder musst. (1)(7)
5. Du verbesserst dein Gleichgewicht
Beim Kajakfahren kommt es auf ein gutes Gleichgewicht an. Sie verbessern Ihr Gleichgewicht erstaunlich schnell. Es gibt verschiedene Tricks, um das Gleichgewicht zu trainieren, z. B. indem Sie eine gewisse Geschwindigkeit beibehalten, anstatt im Stillstand auf Wellen zuzupaddeln, das Abstützen mit der flachen Seite des Paddelblatts üben und Wellen mit dem Bug voran statt von der Seite anfahren. Mit einem Wasserbehälter oder Sandsack im Bug- und Heckfach wird das Kajak stabiler, wenn Sie keine weitere Ladung transportieren. Beginnen Sie mit einem Kajak, das sich sicher und stabil anfühlt. Mit etwas Übung, insbesondere beim Ein- und Aussteigen, werden Sie schnell feststellen, dass Ihr Kajak komfortabel und leicht zu handhaben ist. Gehen Sie in Ihrem eigenen Tempo vor. (7)
Referenzen
(2) Der Bericht der Tourismusdelegation „Outdoor-/Multiaktivitäten & Ökotourismus“.
(3) Der Bericht des Schwedischen Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit „Gå ut min själ. Forschungsübersicht zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Aktivitäten im Freien in der Natur“, zusammengestellt von E. Lisberg Jensen.
(4) Bericht des Nationalrats für Wohnungswesen, Bauwesen und Raumordnung „Landskapets upplevelsevärden“.
(5) Bericht der Kreisverwaltung Östergötland „Friluftsliv i Östergötland“.
(6) Universität Halmstad (Fakultät für Gesundheit und Gesellschaft, S. Ekeroth). Dissertation „Der Einfluss des Lebens im Freien auf die Gesundheit“
(7) Friluftsfämjandet: "Touring and long-distance padding with kayak".